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Ein Ausdruck der Liebe: Basteln zum Muttertag

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Individuelle Geschenke sind meist schöner als Blumensträuße und Pralinen, die vielleicht nicht den Geschmack der Beschenkten treffen. Doch wer Angst hat, selbst gemachte Geschenke wären zu aufwendig und teuer, kann ganz beruhigt sein. Basteln zum Muttertag muss weder das eine noch das andere sein. Oft kann man mit den einfachsten Dingen schöne und ausgefallene Geschenke zaubern. Schließlich sollte nicht das Geschenk im Vordergrund stehen, sondern die Idee, der Mutter eine Freude zu machen.

Mal etwas anderes als der “normale” Blumenstrauß ist zum Beispiel der bunte Bonbon-Blumenstrauß. Drähte und grünes Krepppapier bilden den Stiel, an dem eine Handvoll Bonbons befestigt wird. Am besten eignen sich da natürlich die Lieblingsbonbons der Mutter. Dann werden die Bonbon-Blumen noch mit farbigem Tonpapier umwickelt und fertig ist der Bonbon-Blumenstrauß. Wer statt etwas Süßem lieber etwas Nützliches schenken möchte, kann schöne Vasen selbst basteln und verzieren. Der Klassiker ist dabei natürlich die mit Muscheln beklebte Vase. Dafür kann man eine Glasvase mit Gips bedecken und die Muscheln dann in den Gips drücken und antrocknen lassen. Als einfachere Variante kann die Vase auch aus einer gesäuberten Konservendose bestehen, die mit bunten Glassteinchen, Aufklebern, Deko-Blumen oder Schleifen verziert wird. Farben und Material sind keine Grenzen gesetzt und so kann jedes Kind seiner Kreativität freien Lauf lassen. Ebenso beliebt wie die Vase sind auch Lesezeichen. Hier ist der Aufwand sogar noch geringer. Als Material genügen verschiedenfarbiges Tonpapier, Aufkleber, Malstifte und Kleber. Und dann kann jedes Kind ein ganz individuelles Lesezeichen für die Mutter basteln. Wer mit seinen Kindern etwas tiefer in den Geldbeutel greifen möchte, kann für die Mutter auch eine schöne Tasse oder einen Teller bemalen gehen. Nach dem Bemalen werden die Tongefäße gebrannt und heraus kommt individuelles Geschirr für die ganze Familie.

Aber natürlich kann die Mutter auch mit einem der Muttertags-Klassiker erfreut werden. Eine selbst gebastelte Karte mit einem schönen Muttertagsgruß oder ein Tonpapierherz mit einem Gedicht hat bisher noch jede Mutter begeistert. Denn letztendlich zählen die Geste und nicht das Geschenk. Selbst die Begründerin des Muttertags war gegen die Kommerzialisierung und das übertriebene Schenken an diesem Feiertag. Aus ihrer Sicht war der Feiertag der Mütter nicht als “Geschenke-Tag” gedacht, sie wollte lediglich ihre Mutter ehren und der Liebe zu ihr Ausdruck verleihen. Der Tag sollte den Müttern auf der Welt zeigen, dass ihre Kinder an sie denken und sie zu schätzen wissen. Da ist es egal, wenn das Kinderbild etwas krakelig ist, wenn auf der Karte etwas falsch geschrieben ist oder wenn an der Muschelvase schon die ersten Muscheln abfallen. Viel wichtiger ist der Spaß der Kinder beim Basteln und dass sie daran glauben, ihren Müttern mit ihren Geschenken eine Freude zu machen.

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